Parasiten, Würmer, Milben und Co
Viele Plagegeister sind leider Dauergäste.
Informationen zu Wurm und Parasitenbehandlung
Wer kennt sie als Tierbesitzer nicht die kleinen Plagegeister.
Egal ob Fliegen, Bremsen, Kriebelmücken, Milben oder Würmer, der Kampf gegen diese Plagegeister hört nie auf.
Aber es muss nicht immer die Chemiekeule sein,
auch die Naturheilkunde hat was
egen Würmer und andere Parasiten parat.
Effektiv und ohne Nebenwirkungen.
Band-Spul- Magenwürmer und Dasseln:
Würmer stellen für Pferde ein immer wiederkehrendes Gesundheitsrisiko dar. Denn Würmer gehören zu den sogenannten Endoparasiten, dass heißt sie befinden sich ständig oder zeitweilig im Organismus unserer Pferde und leben ganz oder teilweise auf dessen Kosten.
Die bei Pferden am häufigsten vorkommenden Würmer sind die Strongyliden (Palisadenwürmer), die Askariden (Spul-
würmer) und die Magendasseln, bei denen es sich nicht direkt um Würmer sondern um Fliegenlarven handelt.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt das der Befall mit Spulwürmern bei Pferden nach dem ersten Lebensjahr abnimmt.
Bei den Palisadenwürmern steigt die Befallsintensität bis zu einem Alter von drei Jahren an und nimmt dann wieder ab.
Wenn ältere Pferde unter einer Wurmerkrankung leiden, findet sich zumeist ein Befall mit Palisadenwürmern.
Pferde können mit einem leichten Wurmbefall leben, ohne zu erkranken. Wenn Erkrankungen durch Wurmbefall auf-
treten so sind vor allem viele junge Pferde davon betroffen.
Diese Beobachtungen bestätigten auch, dass Pferde nach einer überstandene Wurminfektion immun werden.
Ältere Pferde haben deutlich geringere Befallszahlen und auch Erkrankungen älterer Pferde
durch Würmer sind seltener.
Für viele Pferdebesitzer ist eine vorsorgliche chemische Ent-
wurmung des Pferdes drei bis vier Mal im Jahr üblich.
Dabei wird vorher nicht untersucht, ob und in welchem Ausmaß ein Wurmbefall vorliegt und es wird auch nicht kontrolliert ob die Entwurmung erfolgreich war.
Notwendigkeit und Nutzen dieser Entwurmungspraxis werden schon lange von verschiedenen Fachkreisen bezweifelt, den-
noch wird gründlich entwurmt.
Dagegen haben wir nichts aber muss es denn immer die Chemiekeule sein. Eigentlich nicht, den es gibt alternativ natürliche und zudem wirksame Kräuterwurmkuren. Die machen den kleinen Kringlern auch das Leben schwer. Rezeptfrei und ohne Nebenwirkungen.
Wie funktionieren chemische "Wurmkuren" und schaden Sie dem Pferd ?.
Wurmkuren verringern den Befall mit Würmern und die Eiausscheidung nur vorübergehend. Die Anfälligkeit für einen Wurmbefall und eine Wurmerkrankung beheben sie nicht. Bereits kurze Zeit nach der Behandlung können die Pferde wieder vermehrt Wurmeier mit dem Kot ausscheiden.
Chemische Substanzen zur Entwurmung stören den Stoff-
wechsel der Würmer und hindern die Zellen im Wurmorga-
nismus daran, sich zu teilen - so wirken Benzimidazole und Praziquantel. Oder sie stören die Übertragung von Nerven-
reizen und führen zu einer Lähmung - so wirken Pyrantel, die Avermectine (Ivermectin) und Milbemycine.
Grundsätzlich wirken die Gifte aber auch auf den Organis-
mus des Wirts, dem Pferd. In einer "Wurmkur" ist deshalb das Gift so dosiert, dass nur der Wurm und nicht der Wirt geschädigt wird. Geschwächte oder individuell empfindliche Tiere können jedoch auch bei sonst sicheren Dosierungen Nebenwirkungen zeigen.
Milben und Spulwurm Fotoquelle Wikipedia
Milben und andere Hautparasiten:
Milben oder andere Parasiten die Fell, Mähne, Kötenbehang, oder Schweifrübe befallen kann man mit dutzenden von Mitteln die es auf dem Markt gibt zu Leibe rücken.
Doch die meisten Insektenabwehrenden Mittel enthalten Nervengiften (Pyrethrine oder Pyrethroiden), sie werden oft als ungefährlich beschrieben doch wer dazu etwas genauer informiert werden will sollte mal bei „Google“ nachschlagen.
Die zweite
Möglichkeit Milben und Co das Leben sauer zu machen sind Mittel die über Fruchtsäuren und Niemöl arbeiten. Diese sind nicht giftig und wirken (nachweislich). Die Fruchtsäuren schädigen den
Chitinpanzer der Milben und Neemöl verdirbt ihnen den Appetit. Ihre noch nicht geschlechtsreifen Nachkommen die Nymphen und die Eier der Milben sterben ebenfalls. (gilt auch für Zecken u.
Spinnentiere aller Art)

