Arthrose, Lahmheiten und Gelenkprobleme
Arthrose beim Pferd, Spat beim Pferd, Gelenkprobleme beim Pferd, Knorbelprobleme beim Pferd, natürliche Heilmittel,
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Informationen über das Krankheitsbild
Ursachen, Behandlung,
Vorbeugung, Pflege
Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung und bedeutet einen Verschleiß des Gelenkknochens.
Dabei kann es sowohl die vorderen als auch die hinteren Gliedmaßen oder die Wirbelsäule in Mitleidenschaft ziehen. Ursächlich werden das Alter, eine überanspruchung an Belastung wie z.B. stark erhöhtes Körpergewicht, sowie angeborene oder traumatisch bedingte Ursachen, wie Fehlstellungen der Gelenke gesehen.
Im Winter zeigen sich diese Probleme im Bewegungsappa -
rat unserer Pferde meist verstärkt. Kälte, Zugluft, Boxenruhe, mangelnde Bewegung, falsche Kraftfuttergabe oder eine zu hohe Konzentrationen von Futterergänzungen und das Pferd läuft Steif, klamm oder lahmt.
Die eigentliche Krankheit besteht in einem Verschleiß des Gelenkknorpels, wobei sich an den Gelenkrändern Knochenwucherungen bilden. Ist die Arthrose auf keine bestimmte Verletzung zurückzuführen, so tritt sie fast immer zeitgleich an mehreren Gliedmaßen auf.
Man unterscheidet Arthrose deshalb im allgemeinen in zwei Krankheitsgraden.
- Arthrose ersten Grades ist die Folge des Alterungsprozesses, das Gelenk hat sich im Laufe des Lebens einfach abgenutzt.
- Arthrose zweiten Grades beruht meist auf Traumata, Verletzungen oder Folgeerscheinungen aus entzündlichen Gelenkkrankheiten.
Wie erkennt man Arthrose:
Leidet ein Pferd an Arthrose, so beginnt es zu lahmen oder läuft recht steif. Vor allen wenn es sich erhebt, dann kommt es meist zu den sogenannten Start-und Anlaufproblemen.Das Lahmen läßt nach, sobald sich das Gelenk erwärmt hat.
Arthrose ersten Grades -durch Abnutzung eine soge-
nannte altersbedingte Arthrose.
Zu Bild 1 und 2: Romero 30 Jahre alt hat seit 5 Jahren Arthrose, bekam nach seiner Pensionierung einen Senkrücken und damit verbunden Kissing Spines.
Ein Pferd das trotz der Schmerzen ( Lahmheiten) die es leider immer
wieder mal bekommt aber Freude am Leben hat. Natürlich hat es das nicht gesagt aber man spürt es. Es hat Bewegungsdrang, Freude am rumspringen, wälzt sich gern und obwohl er aussieht wie
ein Hungerhaken frisst er wie ein Mähdrescher. Dennoch läuft an manchen Tagen ohne menschliches Verständniss und Futterzugaben die ihm das Leben erleichtern, wenig.
Arthrose zweiten Grades entsteht
durch z.B.
Stürze beim Reiten, auf der Wiese oder dem Paddock, Überlastung, Überforderung bei der Ausbildung, Ausrutscher, Festliegen in der Box oder einfach nur bei Rangeleien untereinander. Bei letzteren hat man Probleme deren Ursachen uns zumeist verschlossen bleiben.
Behandlung:
Zwar wurde Arthrose inzwischen auch von der Veterinärmedizin umfassend erforscht, doch die bisher bekannten Heilungsmethoden sind immer noch recht unbe-
friedigend.
Eine medikamentöse Behandlung kann helfen die Schmerzen des Pferdes zu lindern und das Fortschreiten der Krankheit zu bremsen. Doch sind diese leider nicht frei von Nebenwirkungen. Kortison eines der bekanntesten aber inzwischen auch der umstrittesten Mittel, hat zwar den Vorteil daß es direkt in das geschädigte Gelenk gespritzt werden kann, doch seine Wirkungsdauer ist begrenzt, sie hält nicht lange vor.
Alternativ zur herkömmlichen medikamentösen Behandlung
kann auch mit ganzheitlicher Naturheilkunde eine Reduzie-
rung der Symptome von Arthrose und deren Begleiter-scheinungen bis zur Symptomfreiheit erreicht werden.
Kräuter wie. z.B. Ingwer oder Teufelskralle können regenerativ und lindernd eingesetzt werden, wohldosierte
auf Ihre Wirkung abgestimmte Kräutermischungen können meist noch mehr erzielen, sie können in Absprache mit der Naturheilkundepraxis dauerhaft und vor allen ohne Nebenwirkungen eine recht beachtliche positive Wirkung zeigen.
Viele unserer Kunden konnten hier bemerkenswerte Erfolge mit den Kräutermischungen, Seniorsan oder Gelenk-Aktiv erzielen.
Vorbeugung und Therapie:
Arthrose bei Pferden ist nach den heutigen medizinischen Erkenntnissen leider nicht heilbar. Die Faktoren die wir beeinflussen können beziehen sich auf eine pferdegerechte Haltung und Ernährung.

