Allergien, Haut, Fell & Futtermittelallergien.

 

Sommerekzem, Hautpusteln, Hautpilz, trockene Haut, Juckreiz

 


 

 

 

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Allergien bei Pferden, Hautallergie, Haarallergie, Fell, Stoffwechselprobleme Futtermittelallergie beim Pferd

Informationen über das Krankheitsbild:



Ursachen, Behandlung, Pflegemittel, Vorbeugung.



Die Verbreitung von Allergien ist nicht nur beim Menschen in den letzten Jahren deutlich gestiegen, sondern auch bei unseren Pferden. Die Gründe hierfür sind sehr vielfältig:

 

Veränderte, Umwelteinflüsse, eine veränderte Lebensweise,  Allergie relevante Stoffe in Nahrungs-, Pflege- und Arzneimitteln, eine stark konzentrierte Düngung in der Landwirtschaft oder der Einsatz von Pestiziden um nur mal ein paar beim Namen zu nennen.

 

Allergien sind bei Pferden inzwischen leider auch immer häufiger Auslöser von langwierigen Erkrankungen, wie z.B. dem allergisch bedingten Husten, der Stauballergie oder dem Sommerekzem.

Nicht nur auf natürliche Begebenheiten sondern auch infolge von synthetischen Vitaminen und Spurenelementen.

 

Der Pferdekörper kann auf fast jede Substanz eine Allergie entwickeln.



Vermehrt treten auch beim Pferd nicht nur auf natürliche Begebenheiten sondern auch infolge von synthetischen Vitaminen und Spurenelementen, Nahrungsmittelallergien mit Störungen z.B. im Magen/Darm-Trakt, oder diverse Hauterkrankungen auf.

16 jährige Stute mit leichten Sommerekzem

 

Allergien wie das Sommerekzem 

belasten Pferde psychisch und körperlich durch

extremen Juckreiz.

 

Diese 16 jährige Stute steht selbst bei schönsten Wetter abseits der Herde im Schatten.

 

Allergie - Beispiele



Staubpartikel:

Blütenpollen von Gräsern,  Kräutern und Bäumen sowie von Laub- und Nadelbäumen, Hecken und Büschen. Die Pollenallergie ist sehr weit verbreitet. Pollen von Wiesengräsern und Kräutern, aber auch im Heu, kommen in Form von Staubteilchen in der Luft vor und werden mit der Atmung vom Pferd aufgenommen.

 

Pilzsporen:

Pilzsporen kommen überwiegend im Rauhfutter, also in Heu und Stroh vor. Je qualitativer das Rauhfutter ist, je weniger Pilzsporen sind enthalten. Pilzsporen entstehen jedoch auch in feuchten dunklen Stallecken durch Feuchtigkeit. Auch hier ist der Allergieträger nicht der Pilz selbst sondern seine Sporen.

 

Milben:

Milben sind mikroskopisch kleine Ektoparasiten, hier ist nicht die Milbe selbst der Allergieträger sondern die Ekremente.

Vermehrt treten auch beim Pferd Nahrungsmittelallergien mit Störungen z.B. im Magen/Darm-Trakt, oder diverse Hauterkrankungen auf.

         Milbe                                 Gnitze                                     Kriebelmücke

Fotoquelle Wikipedia:         Fotoquelle Wikipedia           Fotoquelle Wikipedia

 

Wie kommt es zu solchen allergischen Reaktionen.?

 

Da dem Pferdefutter in der Regel meist synthetische Vitamine und Spurenelemente zugesetzt werden und so mancher Besitzer zusätzlich noch Stoffe wie Biotin, Magnesium oder andere zugibt, entwickeln immer mehr Pferde Allergien.

 

Leider hält sich irrtümlicherweise immer noch die Ansicht, dass Vitamine und Spurenelemente, die der Organismus nicht benötigt, ohne Probleme wieder ausgeschieden werden können. Doch das stimmt leider nicht.

 

Bei den synthetisch zugesetzten Vitaminen und Spurenelementen handelt es sich jedoch um hoch aufgeschlossene, "extrahierte", nicht in die Nahrungsbausteine eingebundene Verbindungen, die vom Körper im Darm sozusagen zwangsresorbiert werden müssen (bestes Beispiel hierfür ist das Zusammenspiel von synthetisches Vitamin D3 und Calcium). 

 

Die natürliche Kontrolle des Organismus, nur bei Bedarf Vitamine und Spurenelemente mit Hilfe von Enzymen aus der Nahrung auszubrechen, wird untergraben. So gelangen nicht angeforderte Stoffe in die Blutbahn die dann hochgradig den Stoffwechsel belasten und verarbeitet werden müssen oder sich zum Teil auch unnatürlich im Organismus anreichern bzw. pseudohormonelle Wirkung entfalten.


Die einzige Möglichkeit diese Ursache für Hauterkrankungen zu vermeiden, ist der komplette Verzicht auf die Zugabe von synthetischen Vitaminen und Spurenelementen im Pferdefutter.


Allein die Erhaltung und Förderung der Fähigkeit des Organismus zur kontrollierten Resorption von Vitaminen und Spurenelementen ist ein Garant für ein intaktes Immunsystem, was wiederum die Voraussetzung für ein gesundes Hautmilieu ist.

 

Allergische Reaktionen infolge von synthetischen Zusatzstoffen:

 

Den meisten Pferdebesitzern ist mittlerweile bekannt das synthetische Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel, Anti-oxidantien, Geschmacksstoffe, Lock- oder Aromastoffe bei Tieren zu Allergien führen können.

 

Nur ein konsequenter Verzicht auf alle Arten von synthetischen Zusatzstoffen, kann bei Allergien die durch synthetische Stoffe entstanden sind Abhilfe schaffen. Wichtig ist für diese Pferde dass auch die so genannten Leckerchen und andere Snacks frei von derartigen Stoffen sind, damit eine Besserung eintreten kann.

 

Zusammenfassend ist zu sagen dass der einzige Weg fütter-rungsbedingte Hauterkrankungen zu vermeiden, darin bestehtein hochwertiges, sauberes Pferdefutter zurückzugreifen.

 

In diesem Zusammenhang ist eine offene Deklarierung der Futter komponenten sowie die Fähigkeit Deklarationen auf Futtersäcken interpretieren zu können, unbedingte Voraussetzung.