ANIS: ganze Früchte
Geschichte: Anis kann bei Blähungen und Völlegefühl, zur Beruhigung des Verdauungstraktes und bei Asthma, Keuchhusten und Bronchitis gegeben werden.
BALDRIAN: Wurzeln, geschnitten
Geschichte: Seit Jahrhunderten schätzt die Volksmedizin die beruhigenden, krampflösenden und nervenstärkenden
Eigenschaften des Baldrian. Zerkleinert oder gemahlen kann sie bei nervöser Unruhe, Angstzuständen, Magenkrämpfen, Koliken, Blähungen, Verstopfung und nervösen Erschöpfungszuständen gegeben
werden.
BASILIKUM: Blätter gerebelt
Geschichte: Basilikum wurde aufgrund seiner beruhigen Eigenschaften bei Angstzuständen, Blähungen, Magenkrämpfen, Koliken, Verdauungsstörungen und Reizhusten geschätzt.
BOCKSHORNKLEE: Ganze Samen
Geschichte: Bockshornklee Samen wurde zur Kräftigung der Atemwege und zur allgemeinen Stärkung nach Krankheiten
gegeben.
BRENNNESSEL: Getrocknete Sprossen und Blätter
Geschichte: Brennessel wurde wegen seiner reinigenden und entgiftenden Eigenschaften sowie zur
Förderung der Nierentätigkeit geschätzt und bei Heuschnupfen, Arthritis, Hufrehe und Anämie verwendet.
BUCHWEIZEN: Getrocknetes Kraut
Geschichte: Buchweizen wurde bei Arthritis, Durchblutungsstörungen, Kreislauf- und Kapillarschwäche und bei
Nasenbluten gegeben.
EIBISCH: Getrocknete Wurzel
Geschichte: Die Eibischwurzel kann bei Husten, Bronchialverschleimung und zur Kolikvorbeugung gegeben werden. Pferde die zu Krampfkoliken neigten erhielten diese Wurzel zur Vorbeugung von vielen
alten Stallmeistern täglich.
EUKALYPTUS: Getrocknete und geschnittene Blätter
Geschichte: Seit Jahrhunderten wird Eukalyptus bei Husten, Bronchitis, Verschleimung der
Atemwege, Katarrh und Nebenhöhlenbeschwerden empfohlen.
FENCHEL: Ganze Samen
Geschichte: Fenchelsamen wurde bei Blähungen, Hals- und Magen-schmerzen, Husten und Heiserkeit sowie zur Entspannung bei Verdauungsproblemen gegeben.
HAGEBUTTE: Ganze getrocknete Früchte
Geschichte: Die Hagebutte wurde seit Jahrzehnten als Vitaminspender und Lebertonikum geschätzt und fand
auch in Husten- und Früchtetees Verwendung.
HUFLATTICH: Getrocknete Blätter
Geschichte: Von Alters her wurde der Schleimhautschützende und Auswurffördernde Huflattich gerne als Hustenmittel eingesetzt, besonders beliebt war die Kombination mit Süßholz und Thymian.
ISLÄNDISCH MOOS: Getrocknete Pflanzenteile Geschichte: Isländisches Moos wird als Hustenmittel besonders bei trockenem Husten geschätzt und ist in vielen Kräuterpackungen vertreten.
KAMILLE: Getrocknete
Blütenköpfe
Geschichte: Kamille wurde schon im 1. Jahrhundert bei Verdauungs-problemen wie Blähungen, Koliken angewendet. Als leichtes Schlafmittel und in der Wundheilung bei äußerlicher
Anwendung fand die Kamille Verwendung.
KNOBLAUCH: Pulver/Granulat oder Flocken
Geschichte: Seit Jahrhunderten wird Knoblauch wegen seiner außergewöhnlichen Kräfte geschätzt. Erkältungen, Grippe, Katarrhe, Magen- und Darminfektionen das Einsatzgebiet von Knoblauch war
vielseitig.
KÜMMEL: Ganze Samen
Geschichte: Kümmel wurde früher als krampflösendes und beruhigendes Mittel bei Verdauungsproblemen wie Kolik, Blähungen, Völlegefühl aber auch als Hustenmittel bei Bronchitis und Verschleimung der
Atemwege eingesetzt. Bei Pferden war Kümmel die vorbeugende Gabe bei Futterumstellungen, Weideauf- und abtrieb.
LÖWENZAHN: Getrocknete Wurzeln
Geschichte: Löwenzahn wurde zur Entgiftung von Leber, Galle und Nieren eingesetzt. Desweiteren bei Hautproblemen wie Akne, Ekzemen, Schuppenflechte sowie bei arthritischen Leiden wie
Osteoarthritis und Gicht. Zur Stärkung des gesamten Immunsystems, bei Sommerekzem,
Arthritis und Arthrose.
MAJORAN: Getrocknete Sprossen
Geschichte: Majoran wurde wegen seiner stimulierenden und krampflösenden Eigenschaften bei Blähungen, Koliken, Atemwegs-beschwerden aber auch als Tonikum bei Angstzuständen Kopfschmerzen und
Schlaflosigkeit geschätzt.
PFEFFERMINZE: Getrocknete Sprossen Geschichte: Pfefferminze wurde wegen seiner entspannende und krampflösende Wirkung auf den Verdauungstrakt geschätzt und eingesetzt.
PETERSILIE: Blätter getrocknet
Geschichte: Die Vitamin- und mineralstoffreichen Blätter wurden bei Gicht, rheumatischen und arthritischen Erkrankungen, sowie zur Entgiftung und Stimulierung der Nieren, gegeben. Die in der
Petersilie enthaltenen Flavonoide sollen Entzündungs- und oxidationshemmend sein. Myristicin und Apiol sagt man harntreibende Eigenschaften nach. Das isolierte ätherische Öl kann krampfartige
Bauchschmerzen und Blähungen lindern.
ROSMARIN: Getrocknete Blätter
Geschichte: Rosmarin wurde zur Kreislaufstimulans, bei nervösen Beschwerden, zur Blutdrucksteigerung bei rheumatischen Muskel-schmerzen und zur Stärkung eingesetzt.
ROSSKASTANIE: gebrochene Früchte
Geschichte: Hat zwar einen deutschen Namen, stammt aber aus Kleinasien und wurde bei Pferden mit besonders
schwerem Atem und Hustenproblemen gegeben.
SALBEI: Getrocknete Blätter
Geschichte: Schon seit Jahrhunderten wird bei allen Arten von Halsentzündungen, oder wundem Zahnfleisch gerne Salbei zum Gurgeln verwendet.
SELLERIE: Ganze Samen
Geschichte: Die Samen wurden schon immer bei arthritischen und rheumatischen Beschwerden, bei Gicht und bei Blasen- und Nierenleiden angewendet.
SCHWARZKÜMMEL: Ganze Samen
Geschichte: Seit dem 1. Jahrhundert wurden die Samen bei Kopf- und Zahnschmerzen, Nasenkatarrh und gegen Darmwürmer
gegeben. Pferdekenner setzten es bei Husten und Atemwegsbeschwerden gerne ein.
SPITZWEGERICH: Getrocknete Blätter
Geschichte: Gewöhnlich wurde Spitzwegerich bei Atemwegskatarrh, Magen- und Darmbeschwerden und Schnupfen
gegeben.
TEUFELSKRALLE: Getrocknete Knolle
Geschichte: Teufelskralle gilt als entzündungshemmend, schmerzstillend und verdauungsanregend. Heute findet man die Knollen der Teufelskralle auch in vielen Medikamenten die zur Verbesserung der
Gelenkfunktion beitragen sollen.
THYMIAN: Sprossen gerebelt
Geschichte: Thymian gilt als krampfflösend, krampfstillend, auswurf-fördernd, schleimlösend und desinfizierend. Daher wurde er bei Bronchitis, Keuchhusten und anderen chronischen Infekten
gegeben.
WEIDENRINDE: geschnittene Rinde der Silberweide
Wurde seit Jahrtausenden in Europa, Asien und Nordamerika verwendet, um arthritische und rheumatische Gelenkschmerzen zu lindern und Fiber zu senken. Bekannt als Vorläufer des Aspirins hat die
Weidenrinde viele der analgetischen und entzündungshemmenden Eigenschaften des Aspirins. Sie kann Schmerzen lindern und senkt Fieber. Dabei verdünnt sie nicht das Blut und reizt nicht die
Magenschleimhaut - eine häufige Nebenwirkung des Aspirins.
Zum Inhalt
Diese Seite gilt als literarische Information wie, wo und für was Kräuter früher beim Pferd eingesetzt wurden.
Laut aktueller Gesetzgebung darf bei Futter und Pflegemittel keine gesundheitsbezogene Aussage oder Indikation gemacht werden.
Sonst wird aus einen Futtermittel nämlich ein Arzeimittel und ein verbotenes noch dazu. Arzeimittel unterliegen Pflichten wie z.B. Zulassungsnummer, Beipackzettel, Warnhinweise usw.
Ohne zu Wissen was Ihrem Pferd fehlt, sollten diese also nicht ohne Rücksprache mit einen Tierarzt/Heilpraktiker oder uns zur Gesunderhaltung eingesetzt werden.
