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Diese Seite gilt als literarische Information wie, wo und für was Kräuter früher beim Pferd eingesetzt wurden.

Laut aktueller Gesetzgebung darf bei Futter und Pflegemittel keine gesundheitsbezogene Aussage oder Indikation gemacht werden.

Sonst wird aus einen Futtermittel nämlich ein Arzeimittel und ein verbotenes noch dazu. Arzeimittel unterliegen Pflichten wie z.B. Zulassungsnummer, Beipackzettel, Warnhinweise usw.

Ohne zu Wissen was Ihrem Pferd fehlt, sollten diese also nicht ohne Rücksprache mit einen Tierarzt/Heilpraktiker oder uns zur Gesunderhaltung eingesetzt werden.

Kräuter werden seit Jahrtausenden eingesetzt

Wir erleben zur Zeit eine Wiedergeburt der Kräuterheilkunde in der Humanmedizin. In der Tierheilkunde ist der Trend back to the roots ebenfalls bemerkbar, es greifen immer mehr Menschen zu den heilenden Kräutern aus der Natur.

 

Auch wenn einige Anbieter von Kräutern in der Tierheilkunde es anders darstellen sollten: Die Kunst der Heilung von Krankheiten durch Kräuter ist keine neue Erfindung, sondern schon mehrere tausend Jahre alt.

Die Verwendung von Pflanzen zur Behandlung von Krankheiten lässt sich bis in die Bronzezeit zurück verfolgen. Schon 5000 vor Christus beschrieb der Stamm der Sumerer die heilenden Kräfte von Lorbeer, Kümmel und Thymian. Eines der ältesten Bücher der Kräutermedizin ist aus dem Jahr 2700 vor Christi und stammt aus China. Auch im alten Testament lassen sich Hinweise auf Kräuter finden.

Kräuter und Pferde

Kräuter sind für Pferde eine natürliche Futterergänzung und waren seit jeher Bestandteil ihrer Nahrung. Die wildlebenden Vorfahren unserer heute domestizierten Pferde nahmen Kräuter die sie zur Versorgung brauchten, noch in freier Natur auf. Doch durch die intensive Bewirtschaftung der Böden, meist zudem ausgelegt für Nutztiere (Rinder)  sind heute kaum noch Kräuter auf Pferdeweiden zu finden.


Kräuter können richtig eingesetzt aber ein wichtiger Beitrag zur Pferdegesundheit sein, denn sie enthalten Mineralien, Spurenelemente und Vitamine. Vitamin C  zum Beispiel gilt als natürliches Antioxidant und stärkt die Abwehr. Carotin und Vitamin A unterstützen den Zellstoffwechsel.

Kräuter enthalten darüber hinaus Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherische Öle, Schleimstoffe und Chlorophyll und versorgen unsere Pferde mit wichtigen Mikronährstoffen. Diese Mikronährstoffe sind für die physiologischen Funktionen einzelner Organe und Organsysteme unerlässlich. Während den  Makronährstoffen viel Bedeutung zugemessen wird und deren Gehalt in Futtermitteln geregelt ist, gilt dies für die wichtigen Mikronährstoffe leider noch nicht.

Eine optimale Versorgung mit natürlichen Kräutern ist heute wichtiger denn je. Zudem enthalten Kräuter außer Vitaminen auch viele Mineralstoffe und Spurenelemente wie zum Beispiel (Eisen, Calcium, Chlor, Kupfer, Kalium, Magnesium, Zink, Mangan, Phosphor, Selen, Schwefel) um nur einige beim Namen zu nennen. Die bedarfsgerechte Versorgung mit Mineralien ist unumgänglich, sie fördert, unterstützt und aktiviert den gesamten Stoffwechsel unserer Tiere. Ein Mangel an Mineralstoffen, kann sich daher in zahlreichen Problemen äußern. Mineralien wirken im Organismus zu dem basisch. Sie gleichen  Übersäuerungszustände aus und tragen zu einem ausgeglichenen Säuren-Basen-Haushalt bei. Ein unausgewogener Säure-Basen-Haushalt ist Ursache vieler Erkrankungen. Bei der Entgiftung neutralisieren und helfen Mineralien, das körpereigene Schutzsystem aufzubauen und im Gleichgewicht zu halten. Kieselsäure ist zum Beispiel ein wichtiger Nähr- und Aufbaustoff für die schnell wachsenden Zellen der Haut, des Fells und der Hufe.

Kräutertherapien wurden in den letzten Jahrhunderten sehr erfolgreich in den Bereichen Gesunderhaltung  und Vorsorge eingesetzt.

Jeder von uns kennt Kamille, Baldrian, oder Knoblauch und weiß von deren Wirkung aus zahlreichen alten Hausrezepten. Die Kräuter wurden gezielt und im Rahmen einer Kur  deren Dauer meist 4 bis 12 Wochen betrug eingesetzt. Kürzere Anwendungen waren zumeist unwirksam und längere sollten durch anwendungsfreie Intervalle unterbrochen werden.

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